Termine

  • 15. Fachtagung Palliative Geriatrie in Berlin: 09.10.2020 I Infos & Anmeldung: https://www.palliative-geriatrie.de
  • 1. Fachtagung Palliative Geriatrie in Wien 17.04.2020: Aufgrund der Anweisungen zum Umgang mit Covid-19 vorerst abgesagt.
  • 3. Frühlingsakademie der FGPG: Aufgrund der Anweisungen zum Umgang mit Covid-19 als webbasierte Akademie. 18.04.2020
  • 2. Fachtagung Palliative Geriatrie in Zürich 08.05.2020: Aufgrund der Anweisungen zum Umgang mit Covid-19 vorerst abgesagt.
  • Lehrgang für Palliative Geriatrie Wien – Berlin – Berlin: 20.04. bis 24.04. 2020 (Wien), 28.09. bis 02.10.2020 (Bern) und 15.03. bis 19.03.2021 (Berlin). I Infos: https://www.palliative-geriatrie.de/bildung
  • 14. Fachtagung Palliative Geriatrie in Berlin: 18.10.2019 I Infos: https://www.palliative-geriatrie.de
  • 2. Mitgliederversammlung 2019 der FGPG: 17.10.2019 I Infos: https://www.fgpg.eu

FGPG-Material bestellen jetzt online möglich

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FGPG-Annonce veröffentlicht

Sie möchten die FGPG stärker sichtbar machen? Nutzen Sie dafür doch unsere neue FGPG-Annonce im pdf-Format oder im jpg-Format, die sich in jede E-Mail-Signatur einfügen läßt!

Sollten Sie Fragen zur Verwendung haben, wenden Sie sich gerne an das FGPG-Sekretariat.


Demenz- und Palliativbeauftragte erhalten vom Berliner Senat offiziell ihre Zertifikate – die FGPG gratuliert als Fachpartner

„Ich habe gelernt, dass meine Haltung allein schon einen großen Unterschied bewirken kann.“, „Wir als Team haben ganz neue Erkenntnisse für die Arbeit im Krankenhaus mit demenziell erkrankten, multimorbiden und sterbenden Menschen gewonnen. Herzlichen Dank an die kompetenten und motivierenden Kursleiter und Referentinnen!“ Zwei Stimmen von rund 60 Teilnehmer*innen aus 23 Berliner Krankenhäusern, die am 28. Februar 2020 von Frau Dr. Juliane Nachtmann, Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, ihre Zertifikate zum „Demenz- und Palliativbeauftragten“ verliehen bekamen. Die FGPG wurde als Fachpartner für das Modul „Palliativversorgung im Krankenhaus“ von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beauftragt, ein Curriculum für die Zusatzqualifikation zum Palliativbeauftragten zu erstellen. Dies war das zweite Modul der Qualifikation zum Demenz- und Palliativbeauftragten, welches im Rahmen der 80plus Strategie des Berliner Senats eine deutliche Verbesserung der Versorgung hochbetagter, schwerkranker Menschen mit und ohne Demenz zum Ziel hat. Gemeinsam mit dem KPG Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) wurde eine 40-stündige Fortbildung entwickelt, in der die beiden Fachgesellschaften ihre Kompetenzen zum Thema Demenz und Palliativversorgung einbrachten. Für die Teilnehmer*innen war dies nach Modul 1, mit dem Schwerpunkt „Demenzbegleitung im Krankenhaus“, eine thematische Verknüpfung, die sie im Kontext Krankenhaus gleichermaßen herausforderte als auch bereicherte. „Ich wünschte, der Kurs ginge auch später noch weiter…“ sagte eine Teilnehmerin bei einer Abschlussrunde „…denn ich habe auch sehr viel von den Kollegen aus den anderen Krankenhäusern in Gesprächen und Diskussionen gelernt.“ Dies greift die Fach- und Spezialberatungsstelle Zentrale Anlaufstelle Hospiz vom UNIONHILFSWERK auf und lädt im Auftrag des Senats die Teilnehmer*innen des Kurses zu einem Berliner Netzwerk ein. Weiterführende Informationen, auch zu den Netzwerktreffen erhalten Sie in Kürze hier

Mitgliederversammlung der FGPG e.V. (FGPG)

Mitglieder der FGPG

Am Nachmittag des 17. Oktober 2019 traf sich ein repräsentativer Anteil der Mitglieder der FGPG aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer Mitgliederversammlung. Erfreulicherweise waren diesmal auch Vertreter*innen von kleinen Einrichtungen gekommen. Die versammelten Mitglieder wählten den neuen Vorstand und diskutierten Pläne und Wünsche für das kommende Jahr. Einen Schwerpunkt wird die FGPG auf eine vernetzte Öffentlichkeitsarbeit legen, um noch mehr Menschen und Einrichtungen unsere Fachgesellschaft näher zu bringen.

Dies gelang zum Beispiel beim Stand der FGPG bei der Fachtagung Palliative Geriatrie, wo sich zahlreiche TeilnehmerInnen über die Ziele und Projekte informierten und besonderes Interesse an den Grundsatzpapieren zeigten. Die FGPG konnte sich dort sehr gut als Fachpartner präsentieren.

Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin am 18. Oktober 2019

Die ausgebuchte Tagung fand auch diesmal wieder in der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Das Tagesmotto „Palliative Geriatrie können wir uns nicht (mehr) leisten!? Warum wir sie trotzdem brauchen und wie wir sie gestalten können“ weist auf die immer schwieriger werdenden Bedingungen hin, mit denen die Altenpflege zu kämpfen hat. Dieses Thema griff auch die Ehrenvorsitzende der Fachgesellschaft Palliative Geriatrie e.V (FGPG) Frau Marina Kojer in ihrer Begrüßung und Einleitung auf – warm, kompetent, kritisch und mit klaren Worten und zog sich selbstverständlich durch im Trialog mit Roland Kunz, Dirk Müller und Marina Kojer.

Auch einen kritischen und gleichzeitig verständigen Blick auf die aktuelle Situation warf der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Herr Martin Matz sowie der Pflegebeauftragte der Bundesregierung der Staatssekretär Herr Andreas Westerfellhaus, die aus ihrer Sicht als verantwortliche Politiker aufzeigten, was Politik leisten muss, um vor Ort angemessene Pflege sicherstellen und umsetzen zu können.

Auf einen schwer greifbaren und gleichzeitig wichtigen Aspekt ging Sven Schwabe in seinem Vortrag ein: wann ist der Zeitpunkt gekommen, in einer kurativen Behandlung zunehmend palliative Aspekte einfließen zu lassen – und das im Setting Krankenhaus. Anschaulich stellte er die verschiedenen Zielsetzungen vor, die in der Praxis oft schwer miteinander vereinbar scheinen.

Jana Maier legte einen Fokus auf einen Kommunikationsaspekt: wie mit Sterbewünschen hochbetagter, schwerkranker Menschen umgehen. Sind sie nur Ausdruck einer depressiven Stimmung oder ernst zu nehmen? Wie darauf reagieren und wie darüber sprechen?

Nach einer kurzen Erfrischungspause stellte Roland Kunz diesmal das neue Grundsatzpapier der FGPG zur Selbstbestimmung in der Palliativen Geriatrie vor. Dieses aktuelle Grundsatzpapier legt einen thematischen Fokus auf das Thema Selbstbestimmung und Autonomie im Kontext von Palliativer Geriatrie.
Alte und hochbetagte, multimorbide Menschen leben in dem Spannungsfeld, auf Hilfe und Unterstützung angewiesen und damit auch zum Teil fremdbestimmt zu sein, und gleichzeitig in dem ihnen möglichen Rahmen selbst Entscheidungen treffen zu wollen und in ihren Wünschen respektiert zu werden. Roland Kunz arbeitete heraus, dass Entscheidungen, die weitreichende Konsequenzen und Auswirkungen haben, wie therapeutische/medizinische Entscheidungen, oft überfordernd sind. Entscheidungen des Alltags wie zum Beispiel beim Essen, zur Kleidung, zur Körperpflege oder zur Kontaktaufnahme, können hingegen sehr wohl noch von schwerkranken, hochbetagten Menschen mitentschieden und bestimmt werden. Diese Selbstwirksamkeit zu erleben ist ein möglicher wichtiger Beitrag, die Würde des einzelnen Menschen zu achten und zu schützen.

In einem eher theoretischen Exkurs stellte Hanna Mayer aus Wien das Wiener Fallbesprechungsmodell zur Prävention von Bettlägerigkeit in der geriatrischen Langzeitpflege vor. Eine wichtige Erkenntnis war dabei, dass die Einstellung zu (Alltags-) Bewegung der Pflegekräfte ein nicht zu unterschätzender Einflussfaktor ist.

Mit Michael Ewers Vortrag zum Thema stationäre Langzeitversorgung schwerkranker und sterbender Menschen aus pflegewissenschaftlicher Sicht, fand der Vormittag einen fundierten Abschluss.

Gedanklich und emotional mitnehmend sorgte Roman Shamov mit seinen unterhaltsamen Liedern erfolgreich für gute Stimmung zwischen den einzelnen Vorträgen.

Nach dem Mittagsbuffet gingen die parallelen Praxisworkshops näher auf zentrale Themen ein. Die Angebotsvielfalt reichte von gesundheitlicher Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase, über Palliative Geriatrie aus wissenschaftlicher Perspektive bis hin zum Abschiednehmen im Pflegeheim und bot so den unterschiedlichen Teilnehmern eine wunderbare Gelegenheit sich einzubringen, konkret nachzufragen und mitzudiskutieren.

Mit dem abendlichen Fest der Altershospizarbeit klang der Tag spät in der Nacht heiter und beschwingt aus. 

Hier finden Sie eine Übersicht aller Mitwirkenden und ihrer Beiträge.


Kurs Demenz- und Palliativbeauftragte im Krankenhaus

Die Deutsche Gesellschaft für Palliative Geriatrie (DGP) und die deutschsprachige Fachgesellschaft Palliative Geriatrie (FGPG) haben von der zuständigen Senatsverwaltung den Zuschlag für die Entwicklung und Umsetzung eines Curriculums „Demenz- und Palliativversorgung im Krankenhaus“ erhalten. Unterstützung erfahren die beiden Kooperationspartner von KPG Bildung, über das von September 2019 bis Januar 2020 je drei fünftägige Kursblöcke für eine Vielzahl der Berliner Krankenhäuser organisiert werden. Weitere Infos: https://www.palliative-geriatrie.de/bildung


Am 12.10.2018 fand die bereits 13. Fachtagung Palliative Geriatrie statt.

Als besonderer Beitrag präsentierte Roland Kunz, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der FGPG, das neue Grundsatzpapier „Palliative Geriatrie“ im Forum vor circa 300 Gästen. In der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie werden wir Ihnen einen Einblick in diese Fachtagung geben. Die Tagungsbeiträge finden Sie auch hier.